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Zasoby aktualne

Bestandsaufnahme

A. Die alten Schaffgotsch-Sammlungen:

     H.A. Schaffgotsch
Johann Anton Schaffgotsch; Öl, Leinwand, 80x60 cm; Autor: Wiktor Staszak 2012©.

Graf Johann Anton Schaffgotsch hinterließ 1738 eine schriftliche Verfügung über seinen Besitz.  Die Güter Kynast als Fideikommiss (gebildet 1733) sollten ungeteilt bleiben und an den ältesten männlichen Nachkommen vererbt werden. Dazu zählten auch die Bibliothek und die übrigen Sammlungen der Schaffgotsch‘schen, die dadurch ausschließlich vergrößert und bereichert werden sollten. 

Diese Verfügung galt trotz verschiedener Geschichtswandlungen über 2 Jahrhunderte lang. Leider hat sich nach 1945 alles geändert, die Kollektionen wurden zertrennt und zerstreut und das Schaffgotschianum, die „Schlesische Schatzkammer“ zerstört.
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Werbeblatt der Schaffgotsch’schen Bibliothek, 20er Jahre des 20. Jh. (Übersetzung: Tomasz Pryll)
 

B. Die wertvollsten Teile der Sammlungen befinden sich heute in:

I. Museen (Auswahl):

1. Nationalmuseum in Warszawa (Warschau)
        narodowe warszwa
2. Nationalmuseum in Wrocław (Breslau)
        muzeum narodowewroclaw
3. Nationalmuseum in Poznań (Posen)
        poznan1
4. Nationalmuseum in Kraków (Krakau)
        krakow
5. Zentralem Seemuseum in Gdańsk (Danzig)
        gdansk
6. Königlichen Schloss auf der Wawel
        wawel1
7. Museum in Wałbrzych (Waldenburg)
        walbrzych
 

II. Bibliotheken (Auswahl):

1. Nationalbibliothek in Warszawa (Warschau)
         biblioteka warszawa
2. Bibliothek der Warschauer Universität
         bibl.uniwer warszawa
3. Bibliothek der Breslauer Universität
        bibl.uni wrocław
4. Jagiellonen-Bibliothek in Krakau
         bibl jagiellonska
5. Bibliothek der Katholischen Universität in Lublin
         Biblioteka kul
6. Bibliothek der Universität in Toruń (Thorn)
         torun
7. Hauptbibliothek der Marie-Curie-Skłodowska-Universität in Lublin
         lublin
 

III. Archiven (Auswahl):

1. Staatsarchiv in Wrocław (Breslau)
        dsc0038ib
2. Staatsarchiv in Poznań (Posen)
        arch pan_poznan      
3. Staatsarchiv in Kraków (Krakau)
        archiwumpanstwowe krakow
 

IV. Anderen Institutionen (Auswahl):

1. Ossoliński-Nationalinstitut in Wrocław (Breslau)
        Ossolineum-Wroclaw
C. Ein Restteil der Kollektion bildet den Grundstein der Sammlungen des Naturkundemuseums in Jelenia Góra, 
darunter (Stand vom Dezember 2010, aufgerundet)::

I. Die naturwissenschaftlichen Sammlungen

1. Insekten – 30.000 Ex. (darunter Schmetterlinge, Käfer etc.)

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    IMG 8427 IMG 8429 IMG 8430

2. Muscheln – 4.000 Ex.

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3. Steine, Mineralien, Fossilien – 2000 Ex.

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4. Dermoplastische Vogelpräparate – 1000 Ex. (darunter Strauß, Kasuar, Adler etc.)

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5. Hörner und Geweihe – 200 Ex. (darunter Kaffernbüffel, Antilopen, Elche, Rothirsch, Rehe etc.)

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6. Vogeleier – 200 Ex.

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7. Dermoplastische Säugetierpräparate – 70 Ex. (darunter indischer Elefant, Sibirischer Tiger, Kegelrobbe, Känguru, Eichhörnchen, Maus etc.)

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8. Baumquerschnitte – 50 Ex.

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9. Felle – 40 Ex.

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10. Dermoplastische Präparate der Fische, Reptilien und Amphibien – 20 Ex.

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11. Nasspräparate der Wirbellosen, Fische, Reptilien und Amphibien – 20 Ex.

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12. Historische dermoplastische Präparate (u.a. Krokodil, Schlange, Rochen) – 10 Ex. 

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13. Kräutersammlungen und Trockenblumen – mehrere Tausend Ex.

Die naturwissenschaftlichen Sammlungen (Stand 2012, ohne Kräutersammlungen und Trockenblumen) umfassen 40.000 Exponate.
Bis 2012 wurden die Sammlungen der Felsen und Mineralien, dermoplastische Vogelpräparate, Hirsch- und Rehgeweihe, dermoplastische Säugetierpräparate, darunter des indischen Elefanten, Netzpythons, Kängurus, Ochsen etc. bedeutend erweitert.

II. Historische Sammlungen

 1. Ansichtskarten, Fotos, Abzeichen, Münzen etc. – 500 Ex.

            Bis 2012 hat sich diese Sammlung beinahe verdoppelt
            Historische Sammlungen, Stand erste Hälfte 2014: ca. 2000 Ex.

III. Hilfssammlungen

 1.Gipsabgüsse der Pilze – über 250 St..

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2. Figurale Bienenstöcke –  20 St.

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3. Sonstige (Zapfen, Carapax etc.) –  40 St.

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4. Geologische Modelle – 4 St..

Hilfssammlungen, Stand 2012: über 300 Objekte.

IV. Sonstige

 1. Naturwissenschaftliche Filme –  50 St..

 2. Dias – mehrere Tausend

 3. Fotos – mehrere Tausend

 V. Bibliothek

  altDas Exlibris des Naturkundemuseums in Jelenia Góra (90x52mm), 1994

     18 Im Norwegischen Pavillon 1967-2013

       alt Im Naturkundemuseum in Jelenia Góra, 2014  

1. Bücher – etwa 4.000 Volumina

2. Zeitschriften – mehrere tausend Exemplare von 55 Titeln, darunter:
„Fragmenta floristica et geobotanika”, „Polskie Pismo Etnograficzne”, „Rocznik Naukowy Polskiego Towarzystwa Ochrony Przyrody – Salamandra”, „Rocznik Nauk Rolniczych”, „Opera Corcontica”, „Aura”, „Królestwo Przyrody”, „Ekonatura”, „National Geographic”, „Karkonosze”, „Krkonoše, Jizerke hory”, „Przegląd Geologiczny”, „Kwartalnik Geologiczny”

und viele andere.
Bis 2012 ist der Bücherbestand dank Schenkungen, Einkäufe und Austausch auf 4500 Volumina angewachsen.

D. Die Tätigkeit der Konservierungs- und Präparierungswerkstatt

Der Großteil der naturwissenschaftlichen Sammlungen des Museums bilden Objekte und Präparate aus der ehemaligen Schaffgotsch’schen Kollektion, oft noch aus der Hand der hervorragenden Warmbrunner Präparatoren Georg und Kurt Martini (der Letztere arbeitete im Warmbrunner Museum bis 1950). Diese Sammlungen erfordern immer die Wartung seitens fachmännischer Konservatoren. 1951-1960 war für diese Arbeit niemand zuständig. Erst nach einer Schulung im Wielkopolski-Nationalpark übernahm der Museumsmitarbeiter Stefan Mirosław übernahm er diese Aufgabe als erster polnischer „Konservator“ und betreute die Objekte von 1960 bis 1964. Im Museum gab es keine Spezialwerkstatt. Nach dem Umzug aus dem Langen Haus ins Norwegische Pavillon 1967 und nach dem Tode von S. Mirosław gab es jahrelang keine Mitarbeiter die sich der Wartung vor allem der dermoplastischen Präparate annehmen könnten. Erst 1987 wurde eine kleine Präpartions- und Konservierungswerkstatt gebildet, die 1988-2005 von Regina Podsadowska geleitet wurde. Außer der Erhaltung der Sammlungen wurden in der Werkstatt auch kleine dermoplastische Präparate angefertigt.
Seit 2006 untersteht die Präparation- und Konservierungswerkstatt des Museums Tomasz Sokołowski, einem der besten Präparatoren landesweit, der während der Weltmeisterschaft der Präparatoren in Salzburg im Jahre 2008 als einziger Pole eine Auszeichnung bekam.

Die Salzburger Meisterschaften wurden in Europa zum ersten Mal ausgetragen. Es haben 140 Tierpräparatoren aus verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen, Museen und Hochschulen aus 25 Ländern teilgenommen. Zum Wettbewerb wurden ca. 500 Werke, insgesamt ca. 1000 Präparate angemeldet.

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Die Weltmeisterschaften fanden am 18.-24.2.2008 im Messezentrum Salzburg statt. Nach Angaben der Veranstalter gab es an 3 Tagen 40.000 Besucher.

Der einzige Vertreter Polens war Herr Tomasz Sokołowski, Präparator im Naturkundemuseum in Jelenia Góra, der erste Pole, der am derartigen Wettbewerb teilnahm.

Die 15-köpfige Jury mit wahren Meistern der Präparationskunst aus mehreren Ländern unter der Führung von Larry Bloomquist aus den USA bewertete 2 Tage lang die vorgestellten Arbeiten und kürte die besten Präparatoren aus der Meistergruppe.
In den übrigen zwei Gruppen wurden diese Exemplare ausgezeichnet, die die meiste Punktzahl erreichten:
von 70 bis 79 Punkte – gelbes Abzeichen,
von 80 bis 89 Punkte – rotes Abzeichen,
von 90 bis 100 Punkte – blaues Abzeichen.
Herr Tomasz Sokołowski bekam zwei Preise – Auszeichnungen für seinen Wiesel (85 Punkte, rotes Abzeichen) und Wildschwein (77 Punkte, gelbes Abzeichen).

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Im neuen Sitz des Museums (im ehemaligen Klosterkomplex) wurde dank der Förderung des Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft der Woiwodschaft Niederschlesien in Wrocław (Breslau) eine moderne Werkstatt für die Konservierung und Präparation eingerichtet.
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Dank der Arbeit eines der alten Warmbrunner Präparatoren würdigen Nachfolgers kann sich das Museum der besten konservatorischen Betreuung der Sammlungen, ihrer entsprechenden Nutzung in den Ausstellungen und vor allem - der neuen, kotbaren Präparate rühmen, darunter eines indischen Elefanten, eines Hirsches und Ochsen, eines Tigers und einer Pythonschlange. 

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