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Wirtualne wystawy stałe

Die Ausstellung "Virtuelles Museum der Barock-Fresken Niederschlesiens"

 

Sie ist auf großen Bildschirmen im Saal der virtuellen Ausstellingen des Naturkundenmusems in Jelenia Góra zu sehen. Sie beinhaltet eine multimediale Sonderpräsentation, Spiele und Quiz, die Möglichkeit eine digitale Ansichtskarte zu versenden. Die Ausstellung kann auch im Internet bewundert werden. 

 

Die barocken Fresken in Niederschlesien

Das Virtuelle Museum der Barocken Fresken in Niederschlesien entstand 2013 im Auftrag der Stadt Jelenia Góra, im Rahmen des Operationsprogramms der Woiwodschaft Niederschlesien 2007-2013. Der Ideengeber ist Prof. Dr. hab. Andrzej Kozieł aus dem Institut für Kunstgeschichte an der Breslauer Universität, der gemeinsam mit Danuta Maria Chałat MA die Internet-Konzeption des Portals und des multimedialen Saals vorbereitete. Er dient der Dokumentation, Präsentation und Popularisierung der schlesischen Barockfresken. 

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Zweifelslos gehören die schlesischen Wandmalereien zu den wertvollsten, jedoch unbekannten Kulturgütern des Barocks in Schlesien. Mit der Architektur eng verbunden, bilden sie oft den kostbarsten Teil der Ausschmückung der schlesischen Kirchen, Klöster und Schlösser. Diese Fresken sind den besten Wandmalereien des Barocks in Mitteleuropa in jeder Hinsicht ebenbürtig, da sie von den besten Künstlern ihrer Zeit erschaffen würden: sowohl einheimischen (Michael Willmann, Georg Wilhelm Neunhertz), als auch fremdländischen (Johann Michael Rottmayr aus Wien, Cosmas Damian Asam aus München). Trotz zahlreicher kriegsbedingter Zerstörungen, überdauerten bis in unsere Zeiten etwa 200 diverse barocke Freskodekorationen, darunter die zu den europaweit hervorragendsten gehörenden Realisationen in der Josephskirche in Krzeszów (Grüssau), in der Universitätskirche in Wrocław (Breslau) oder in der Benediktinerkirche in Legnickie Pole (Wahlstatt).
Trotz ihrer unbestrittenen künstlerischen Vorzüge, sind die barocken Fresken in Schlesien bei einem breiteren Publikum unbekannt. Die Gründe dafür sind: ihre „Unbeweglichkeit“ (sie können ausschließlich vor Ort bewundert werden), oft große Höhen und schlechte Beleuchtung, in den sie exponiert werden, ihre komplexe und polymorphe Art und – oft – schlechter Zustand. Im Vergleich mit den mobilen Kunstwerken, die in Museen und Galerien im Rahmen der ständigen und Sonderausstellungen gezeigt werden, werden diese Freskodekorationen nur selten als ein Teil unseres Kulturerbes angesehen.

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Somit wird das sagenhafte Ausstellungspotential der sich in Schlesien befindender Freskomalereien, mit ihrer Vielfältigkeit und ihrem oft hohen künstlerischen Niveau kaum ausgenutzt. Nahe liegt der Vergleich mit einem mehrstöckigen Museum mit hervorragenden Kunstwerten der größten Meister des Barocks, das jedoch für Besucher geschlossen ist.

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Das Virtuelle Museum der Barocken Fresken in Niederschlesien wurde in den Räumen des Naturkundenmuseums in Jelenia Góra-Cieplice Zdrój (Hirschberg-Bad Warmbrunn) untergebracht. Die virtuellen Präsentationen erfolgen in einem speziell ausgestatteten Multimediasaal im ehemaligen Kloster. Die technische Ausstattung des Saals führte die Firma 3D Media Partner aus. Auf diese Weise ergänzen die virtuell zugängliche Fresken aus ganz Niederschlesien die ständige Exposition der in der ehemaligen Zisterzienserpräpositur vorhandenen barocken Fresken im heutigen Sitz des Museums. Diese 2011 entdeckten Fresken wurden einer komplexen Renovierung und Rekonstruierung unterzogen und bilden heute einen der ältesten, zahlreichsten und interessantesten barocken Wandmalereikomplexe in Niederschlesien.

www.wirtualnefreski.pl

© Alle Texte und Fotos sind durch Urheberrecht geschützt. Das Kopieren und Nutzung nur unter Zustimmung des Betreibers der Internetpräsenz möglich. 

Das Projekt wurde von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds der Regionalen Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Operationsprogramms der Woiwodschaft Niederschlesien 2007-2013 gefördert. 

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