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Siedziba Muzeum w latach 1945-1967

Das Lange Haus im ehem. Zisterzienserkloster zu Warmbrunn

(tekst Stanisław Firszt)
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Der erste Sitz des unter polnischer Verwaltung wirkenden Naturkundemuseums zu Warmbrunn war das Lange Haus, ein Teil des ehem. Zisterzienserklosters, das sich im „profanen“, gräflichen Teil des Komplexes befand. Nach dem Schloss der Reichsgrafenfamilie Schaffgotsch war es der repräsentativste Bau im ganzen Kurort.
Entworfen von dem Grüssauer Baumeister Martin Urban, wurde das Gebäude 1689-1696 gebaut und ist ein selbständiges, vom Osten den Klosterkomplex einschließendes Bauwerk. Er wurde auf der Stelle des ehemaligen Gästehauses von 1537 errichtet, das wiederum dem sog. Steinernen Haus folgte. Das Lange Haus war eine Art Stadtpalast mit einem monostrukturellen Aufbau der Innenräume und einen seitlichen Korridortrakt. Die nördliche und ein Teil der östlichen Außenwand sind stärker, als die übrigen Außenmauern – möglicherweise sind es Überreste eines älteren Bauwerks. Die Frontfassaden (gen Osten und Süden) blieben unverändert, die übrigen Außenwände wurden im 19. Jh. der architektonischen Aufteilung und des Schmucks beraubt. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Innenräume wesentlich umgebaut, um dort die Büros der Kurverwaltung unterzubringen, einige Festeröffnungen wurden in Türöffnungen umgebaut, die Fraktur und Farbe des der Außenputzes geändert.
(D. Eysymontt, Der Zisterzienserkomplex in Jelenia Góra-Cieplice. Historisch-stilistisches Studium mit einigen Richtlinien für den Denkmalschutz; Skript, Wrocław 2010)
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Langes Haus [...] Beschreibung: Das Gebäude ist einheitlich im Stil (Gestalt, Verzierung der Fassaden, Aufteilung der Innenräume, Gewölben). Der Gebäudekörper – geschlossen, auf der Grundriss eines länglichen Rechtecks mit einem etwas überstehendem Risalit vom Süden. Freistehenes, verputztes Steingebäude, unterkellert, mit 3 Stockwerken und einem Walmdach mit einem entlang der Straße ausgerichteten First. Die Frontfassade gerichtet auf das Alte Bad, die Rückfassade – auf den ehemaligen Pfarrfriedhof und Klosterhof. Vom Süden – mit der Friedhofsmauer verbunden. 
Die Frontfassade mit 3 Etagen, 8 Achsen mit asymmetrischen Fensterachsen. Charakteristisch die Wechselhaftigkeit der vertikalen Artikulation, die durch die Alternation der Einzel- und Zwillingsfenster entsteht. Bei der monotonen Wiederholbarkeit der Doppelpilaster der Kolossalordnung verleiht es einen Belebungseffekt, der durch den abwechselnden Rhythmus der bogen- und eckartigen Fenstergesimse noch bereichert wird. Die Fassade ergebt sich über einen Zockel mit profiliertem Gesims. Dieser horizontale Schwerpunkt wird über dem Parterre dank des profilierten Trenngesimses, im Streifen des durch die Pilaster getrennten Flachgesimses über dem ersten Stockwerk und schließlich in dem die Fassade krönenden, hervorstehenden, profilierten Dachgesims wiederholt. Das Zusammenspiel der horizontalen und vertikalen Kompositionselemente verleiht den Eindruck eines Gleichgewichts.
Den Zutritt in das Innere betonen drei steinende Portale: das mittlere Hauptportal mit weiten Türpfosten und zwei etwas schmalere Seitenportale. Es sind geohrte Portale min Kampanulen. Dieselbe Form wurde auch bei den steinenden Umrahmungen der Fenster eingesetzt. Zwischen den Fensterverdachungen und Krüppelwalmen und dem Tür- und Fenstersturz – plastische Dekoration in der Form der Akanthusblätter.
Die Rückfassade – mit 9 Achsen, drei Stockwerken, bescheiden in der Auswahl der Zierelemente. Sie begrenzen sich auf die Aufteilung durch Streifen und Lisenen und der zur Frontfassade analogischen Fensterumrahmungen. Mittig ein geohrtes Steinportal mit Kampanulen. Das Portal der Nordachse – rechteckig, teilweise zugemauert. Dachgesims – wie in der Frontfassade.
Die südliche Seitenfassade – einachsig, mit 3 Stockwerken mit einem rechteckigen Risalit an der Seite. Horizontale Aufteilung – wie in der Frontfassade. Analogisch auch die Fensterumrahmungen.
Die nördliche Seitenfassade – zweiachsig, mit 3 Stockwerken, bescheiden. Horizontale Aufteilung durch Streifen. Fensterumrahmungen rechteckig, verputzt, in der Westachse – geohrt.
(I. Rybka-Ceglecka, Studium historyczno-architektoniczne zespołu pocysterskiego w Jeleniej Górze-Cieplicach, Typoskript; Wrocław 1989, Denkmalschutz-Archiv in Jelenia Góra A-1087/2)
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