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Die Geschichte des Klosters bis 1945 und nach 1945

Die Geschichte des Klosters bis 1945
(Text: Stanisław Firszt)
 
Eine Legende besagt, dass die Gründung Warmbrunns mit der Entdeckung der warmen Quellen zusammenhängt. Dieses Ereignis wird u. a. mit dem Hause der Piasten verbunden: mit Bolesław I. dem Tapferen, Bolesław III. Schiefmund und Bolesław IV. dem Kraushaarigen. Zumeist wird aber der Herzog Bolesław der Lange genannt, der während einer Jagd in dieser Gegend, um 1175 zufällig die wohltuenden Eigenschaften der hiesigen Quelle entdeckte.
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Dieser Herrscher, Sohn des Seniorherzogs Polens, Władysław II. den Verbannten, der im westeuropäischen Geiste erzogen wurde, schätzte die Rolle der Orden in der Erschließung der wirtschaftlich wenig genutzten Gebiete. Er war er, der die Zisterzienser nach Schlesien herbeiholte und sie in Lubiąż (Leubus) etablierte.

  

Sein Werk setzten seine Nachkommen fort: die schlesischen Herzöge Heinrich I. der Bärtige und Heinrich II. der Fromme, indem sie Klöster gestiftet und Ansiedler nach Schlesien kommen lassen haben. Dieser Prozess wurde durch den mongolischen Überfall von 1214 und der Tod des Fürsten in Wahlstatt nicht aufgehalten. Der Urenkel von Bolesław den Langen, Herzog Bolesław II. Calvus (der Wilde) ließ weitere Ansiedler kommen und stiftete neue Klöster. Er war derjenige, der 1261 in die Warmbrunner Region Augustiner herbeiholte. Sie gründeten das Kloster Clarus Fons, eine Präpositur des Klosters an der Kirche St. Maria auf dem Sande in Breslau. Die Stiftung des Klosters war mit der Ausführung des letzten Willens seiner verstorbenen Frau verbunden. 
Ob die warmen Quellen einen Einfluss auf die Ankunft der Mönche hatten, ist heute schwer zu sagen, obgleich allein der Name Clarus Fons darauf hinweisen kann. Entscheidend waren bestimmt mehrere Gründe: wirtschaftliche, politische, devotionale und administrative. Ein Kloster richtete das umliegende gesellschaftliche Umfeld ein und organisierte das Leben auf dem nahegelegenen Gebiet.
Clarus Fons wurde nur mit einem, neu angelegtem Dorf Horoldestorf (Herischdorf, heute Malinnik – Teil Warmbrunns) mit 50 Hufen Ackerlands, dem Einkommen und Verbindlichkeiten und zwei Gebiete über je 100 Hufen zwecks Bewirtung und Ansiedlung. Sie bekamen das Privileg der Gründung von zwei Dörfern, eines Kretschams, der Fleischbank, Schusterbank und Schmiede. Um ihnen die Entwicklung zu ermöglichen, wurden sie für 20 Jahre von Abgaben befreit.
Die Augustiner wirtschafteten in Warmbrunn nur wenige Jahre lang. Ein Dorf, schwierige zu bewirtschaften Gebirgslage brachten ihnen keine Einnahmen. Das Kloster war ökonomisch schwach und bestimmt nicht imposant: wahrscheinlich waren die Gebäude aus Holz und ziemlich klein. Die Mönche bekamen auch keine wesentliche Unterstützung seitens des Herzogs und der vermögenden Rittergeschlechter, deren Güter in dieser Region erst im Entstehen waren. Ach der Herzog Bernhard I. der im Herzogtum Löwenberg mit den Gebieten im Hirschberger Tal um 1280 die Macht übernahm, war mit den Ergebnissen nicht besonders zufrieden. Möglicherweise war es seine Initiative, dass 1281 die Augustiner durch Johanniter aus Striegau ersetzt wurden. Bernhard I. übergab ihnen die Flecken Warmbrunn und Herischdorf und weitere, die nicht mit Namen genannt wurden, und 250 Hufen Ackerland (mit Wiesen, Gewässern mit Fischfang, Jagdgründen), die Johanniter kauften noch im selben Jahr weiter 100 Hufen Land.
Die neuen Besitzer von Warmbrunn errichteten solidere Objekte im Kloster unweit der warmen Quellen. Zum Klosterkomplex gehörten wahrscheinlich die Klostergebäude selbst, eine Kapelle und ein Hospital für Kranke, die die Wasserkuren in Anspruch nahmen, doch von dem Bild des damaligen Warmbrunns und des Klosters wissen wir nichts, da keine Relikte erhalten oder gefunden wurden. Möglich, dass man als Baumaterial Holz und Steine nutzte, die in der nahen Gegend in Fülle vorhanden waren, wobei Holzgebäude überwogen. Steingebäude konnten im 14. Jh. im Kloster (Kapelle?) und in den Gütern des Ritters Gotsche Schof (Wohnturm?) entstehen, der Warmbrunns neuer Besitzer wurde.
Anfang des 15. Jh. verließen die Johanniter das Warmbrunner Kloster, an ihre Stelle kamen die Zisterzienser aus Grüssau. Die Stiftung des neuen Klosters wird im Dokument von 1403 erwähnt. Die Hintergründe dieses Wechsels sind nicht bekannt. Gotsche II. war jedoch sichtlich daran interessiert, da er nach dem Kauf des Dorfes Woyczczdorf (Voigtsdorf, Wojcieszyce) es unverzüglich den Warmbrunner Zisterziensern schenkte.

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Leider ist es unbekannt, wie im 15. Jh. die Klostergebäude ausgesehen haben konnten. Es fehlen jegliche Ikonografie und schriftliche Quellen aus dieser Zeit. Auch wurden bis jetzt keine archäologischen Untersuchungen durchgeführt, die zumindest teilweise die Frage klären würden.

Höchstwahrscheinlich waren es die Zisterzienser, die die soliden, gemauerten Objekte errichtet haben, die Teile des Klosterkomplexes waren.
Die erste Erwähnung über Klosterbebauung findet sich erst im Jahre 1537, als der Grüssauer Abt den Bau eines Gästehauses genehmigt hat (womöglich handelst es sich hier um das sog. Lange Haus). Im 16. Jh. dominierten jedoch Gebäude aus Holz. Damit können die zu dieser Zeit häufigen Brände (1547, 1582, 1586). Dies zwang den Abt und die Mönche zur Errichtung eines gemauerten Klosters. Die Bauarbeiten begannen 1587 und wurden 1616 beendet, Leider wissen wir nicht, wie dieses Komplex damals aussah (erwähnt wird, das es auf einem viereckigen Grundriss stand).
1671 verwüstete ein Großbrand beinahe den ganzen Konvent. Der Wiederaufbau, initiiert durch den Abt Bernhard Rosa, erfolgte in den 1680er Jahren (Kloster, Kirche, Langes Haus) und dauerte bis Ende des Jahrhunderts.
Die neue Bebauung des Klosterkomplexes ist auf Grafiken vom Ende des 18. Jh. zu sehen. Der Komplex bestand zu dieser Zeit aus dem Kloster mit einem zentralen Viridarium, mit einer Mauer umschlossen, gesonderten Gemüse- und Blumengärten; östlich eine anliegende Kapelle, die das Kloster mit der Johanneskirche verbunden hat. Der Kirchhof war auch von einer Mauer umgeben, der Eingang führte durch das Tor im Glockenturm. Etwas weiter von diesen Gebäuden stand das Lange Haus. Dahinter der Klosterhof, auf dem nördlich Wirtschaftgebäude und das sog. Weiße Haus standen. Zwischen dem Weißen und Langen Haus befand sich noch ein sog. Rotes Haus (der Name stammte von der nahegelegenen Roten Brücke).

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Das Wappen von Johann Anton Graf Schaffgotsch

1711 brach erneut ein  Brand aus, der die Kirche und die Kapelle in Schutt und Asche legte. Das Gotteshaus wurde 1712-174 nach einem Entwurf von C. Jentsch wiederaufgebaut. Ihr bedeutend größerer Baukörper verschlang die frühere Kapelle.

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Das Kloster vor dem Brand.
    
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Das Kloster nach dem Wiederaufbau.

Im 18. Jh. wurde das Gartenportal mit der Darstellung der Eucharistischen Anbetung errichtet. 1798 wurde die Kirche grunderneuert. 1801 wird erstmalig die Pfarrschule erwähnt, der ein weiteres Stockwerk aufgebaut wurde. Bis 1810, also bis zur Säkularisierung des Ordens, wurden keine bedeutenden Veränderungen in der Bebauung des Klosterkomplexes vorgenommen. 

Nach der Säkularisierung und dem Fortgang der Zisterzienser wurde ihr ganzes Eigentum zerstückelt. Das Kloster wurde folgenermaßen aufgesplittert: der Südflügel, die Kirche, die Schule und der Kirchhof mit den Gärten wurden Eigentum der katholischen Gemeinde in Warmbrunn. Der nördliche, westliche und östliche Teil des Klosters, das Lange, Weiße und Rote Haus und andere Wirtschaftsgebäude, samt der umfangreichen und kostbaren Bibliothek wurden von der Familie Schaffgotsch übernommen.
1812 wurde auf Veranlassung der Grafenfamilie das Lange Haus grunderneuert, 1822 – der Glockenturm. 1840 brannte das mit Holzschindel gedeckte Dach der Kirche. Beim Wiederaufbau wurde er mit Dachziegeln gedeckt.
Um 1830 befand sich im Weißen Haus der Sitz des Oberkurarztes, später, in den 1880er Jahren – die Badeanstalt und seit 1905 – die Büroräume des Grafen. 1858 wurde auf dem Klosterhof in der Nähe des Weißen Hauses das Gehäuse der Ludwigsquelle errichtet. Die links davon stehende Offizin wurde in ein Behandlungsgebäude umgestaltet.
In der 1. Hälfte des 19. Jh. richtete Schaffgotsch in der ersten Etage des Klostergebäudes die Bibliothek ein, in der Volumina und Urkunden, aber auch verschiedene Raritäten (Modelle, Skulpturen, Gemälde, Kleider) und Waffen.
Die Sammlung wurde um ethnografische und naturwissenschaftliche Exponate erweitert, die immer öfter eingekauft wurden, neue Ausstellungs- und Lagerflächen waren notwendig. Für diesen Zweck wurden zwei Stockwerke im Langen Haus bestimmt. 1920 eröffnete die Familie Schaffgotsch ein öffentliches Museum in Warmbrunn. Die riesige Sammlung, eine der größten in Schlesien, existierte bis 1945.
Nicht alle Objekte und Gebäude im Besitz der Familie Schaffgotsch waren im guten technischen Zustand. Viele waren baufällig oder bedurften einer Modernisierung.
1944 deponierte der aus Warmbrunn stammende Provinzialkonservator für Niederschlesien Günther Grundmann im katholischen Pfarramt und in der Gräflichen Bibliothek einen Teil der Sammlungen des Staatsarchivs in Breslau. Auch in Warmbrunn wurden teilweise die von den Deutschen in Polen geraubten Kulturschätze untergebracht, darunter die Ausstattung der Schatzkammer der Burg Wawel, des Warschauer Doms, Kunstobjekte aus Wilanów, dem Nationalmuseum in Krakau und dem Czartoryski-Museums.

legendaPlan des ehemaligen Zisterzienser-komplexes in Warmbrunn.

 

 

DAS EHEMALIGE ZISTERZIENSERKOMPLEX IN WARMBRUNN
By AdrrDga (Own work) [CC-BY-SA-3.0-pl], via Wikimedia Commons

ZESPÓŁ POCYSTERSKI                

Das ehemalige Klosterkomplex nach 1945

In der 1. Hälfte 1945 wurde Warmbrunn von der sowjetischen Armee besetzt. Die für die Zeit typischen Plünderungen begannen. Exorbitante Verdienste bei der Rettung der Kunstschätze, darunter der polnischen Kulturgüter, hatte Kazimierz Pawelski, der spätere stellvertretende Bürgermeister von Cieplice, der sie nachts in völliger Geheimhaltung in die Bibliothek und ins Gräfliche Museum schaffte (mit Ausnahme des Schlosses wurden alle ehemaligen Schaffgotsch’schen Gebäude der Kurverwaltung unterstellt). Im Juni desselben Jahres wurde ein Teil der polnischen Kulturschätze durch den sowjetischen Kriegskommandanten Rudniew den Behörden in Cieplice übergeben. Im August wurden diese Objekte von Witold Kieszkowski aus der Hauptdirektion der Museen und des Denkmalschutzes in Warschau übernommen.
Ein großes Interesse an der Sammlungen der Gräflichen Familie äußerte die Ossoliński-Nationalbibliothek in Wrocław, die hauptsächlich die Büchersammlung übernehmen wollte (80.000 Volumina). Verhindert wurde es dank der entschiedenen Haltung des Leiters der Kurverwaltung, Dr. Ligas und der Unterstützung des Landrats Wojciech Tabaka.
Die Sammlungen wurden im Kloster und im Langen Haus sichergestellt, die Büchersammlung wurde in Ordnung gebracht und am 8. Juni 1947 als Wissenschaftliche Station und J.-S.-Bandtke-Bibliothek geöffnet.
Nach der Verstaatlichung des Kurbetriebs (1948) wurde die Bibliothek geschlossen, die Bestände aufgeteilt und nach Warschau und Wrocław verlegt, dorthin wurde auch ein Teil der Museumssammlung gebracht. Nach der Verstaatlichung der Sammlungen wurde 1950 das Museum in Cieplice eröffnet, das allerdings nur zwei Etagen des Langen Hauses belegte. Zahlreiche wertvolle Exponate wurden 1952 nach Warschau, Krakau, Posen und Wrocław fortgeschafft. Nach der Instandsetzung und der Ausfuhr der historischen und ethnografischen Objekte, nahm das Museum einen naturwissenschaftlichen Charakter mit dem Schwerpunkt in der Ornithologie an.
Einen Teil des Klosters, die Johanneskirche und das Pfarrhaus verwaltete die katholische Gemeinde in Cieplice Śląskie Zdrój. Sie wurde dann von der Ordensgemeinschaft der Piaristen (Schulbrüder) übernommen.
Der ursprünglich der Gräflichen Familie gehörender Teil des Klosters kam unter die Verwaltung der Kuranstalt Cieplice. Im Langen Haus befand sich weiterhin das Museum, das dem Schlesischen Museum (heute: Nationalmuseum in Wrocław) untergeordnet war, was zu Auseinandersetzungen mit der Kurverwaltung führte. Bereits als Naturkundenmuseum wurde es 1967 in den Norwegischen Pavillon im ehem. Füllner-Park verlegt.

Das ehemalige Kloster wurde von verschiedenen Institutionen genutzt. Den südlichen, teilweise westlichen und östlichen Flügel des Gebäudes belegte (und belegt weiterhin) der Piaristenorden (Cieplicka-Str. 9, 11), der die katholische Gemeinde in Warmbrunn führt. Im ehemaligen Schulgebäude hat die Pfarrkanzlei und ein Aufenthaltsraum für Kinder ihren Sitz. Die Johanneskirche und der Glockenturm werden auch von den Schulbrüdern verwaltet.   

Der Kurbadverwaltung gehören das Lange Haus, in dem sich früher Büroräume der Verwaltung und anderer Institutionen, ferner Arztpraxen und der Sitz der Gewerkschaft "Solidarność" befanden. Gegenwärtig wird das Lange Haus renoviert und die Innenräume werden umgebaut: es entshet hier ein Hotel mit gehobenen Standard (2015). Auch die Thermalquelle Nr. 1 "Marysieńka" und der nördliche und zum Teil der östliche und westliche Flügel gehörten auch der Kurbadverwaltung: hier befand sich die Wäscherei des Bades und Werkstätte mit Lagerräumen. Im sog. Weißen Haus sind Privatwohnungen. Das Rote Haus befindet sich in Privathänden und wird zurzeit renoviert. In den Wirtschaftsgebäuden bhat die Baufirma BUDOM ihren Sitz. 

Die Orden. Früheren und jetzigen Nutzer des Klosters

Augustiner

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Eine Eremiten-Gemeinschaft, die sich nach der Regel des Hl. Augustinus von Hippo richtet. Die gegenwärtige Ordensgemeinschaft der Augustiner entstand am 1. März 1256 durch einen Zusammenschluss mehrerer Eremitengruppen zu einem strukturierten Orden. Er gehört zu den Bettelorden, ihr Wahlspruch lautet Amor meus pondus meum (Meine Liebe ist meine Last). Die Bekleidung: schwarzer Habit, lederner Gürtel.

Johanniter (Malteserorden)

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Der Souveräne Malteserorden (ursprünglichere Bezeichnung: Johanniterorden). Der Orden wurde vor der Eroberung Jerusalem im Ersten Kreuzzug 1048 gegründet, um Pilgern im Heiligen Land Schutz und Obdach gewähren zu können. Der Orden richtet sich nach der Augustinischen Regel. Mit der päpstlichen Bulle vom 15. Februar 1113 wurde die Rolle des Ordens als Verteidiger des Glaubens und des Königreichs von Jerusalem,  Beschützer der Kranken und Pilger bestätigt. 1309 nach der Christenverdrängung aus dem Heiligen Land verlegte der Orden seinen Sitz auf Rhodos und nannte sich seitdem die Ritterorden von Rhodos. 1530 gehen sie auf die Insel Malta und nehmen den Namen Malteserorden an. 1798 mussten sie die von Napoleon Bonaparte eroberte Insel verlassen. Anfang des 19. Jh. wurde der Orden vor Niedergang durch den Zaren von Russland gerettet, der sich zum Großen Meister ernannt hat. Seit 1834 lässt sich der Orden in Rom nieder. Der Wahlspruch des Ordens lautet: Tuitio fidei et obsequium pauperum (Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen). Die Bekleidung (1259 festgelegt): schwarzer Habit mit weißem lateinischem Kreuz.

Zisterzienser

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Ein Orden, der der Tradition der Benediktiner entspringt und nach ihrer Regel lebt. Gegründet wurde er 1098 von Robert von Molesme, dem ersten Abt in Citeaux (lat. Cistercium) in Frankreich, woher auch der Name stammt. Die Regel des Ordens preist die Einfachheit und Armut. Die Mönche besiedelten Einöden in den Wäldern oder moorigen Tälern, fern von menschlichen Siedlungen. Sie mussten autark sein, unterhielten sich von der eigenhändigen Arbeit: rodeten Wälder aus, bestellten Felder, betrieben Vieh- und Karpfenzucht. Anfangs waren ihre Kirchen sehr schlicht und puritanisch. Später wurden sie Kultur- und Kunstmäzenen. Der Wahlspruch des Ordens lautet Cistercium mater nostra (Die Zisterze, unsere Mutter). Die Bekleidung: weißer Habit mit schwarzem Skapulier und Gewebegurt.

Ein Brief des Paters Tafliński OCist an Direktor S. Firszt

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Piaristen

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Die Ordensgemeinschaft der armen Regularkleriker der Mutter Gottes der frommen Schulen. Der Orden wurde am 18. November 1621 durch Papst Gregor XV ins Leben berufen. Die Ordensregel wurde 1622 festgelegt. Der Name Piaristen entstammt dem lateinischen „piae“ („pius“), was fromm bedeutet. Die Piaristen wirken in der Erziehung und im Schuldienst, sind auch wissenschaftlich und verlegerisch tätig. Sie geloben Reinheit, Armut und Gehorsam, die sie als die Pflicht der christlichen Erziehung von Kindern und Jugendlichen verstehen. Der Wahlspruch des Ordens lautet: Pietas et Litterae (Frömmigkeit und Wissenschaft). Bekleidung: schwarze Soutane mit einem auf der linken Seite gebundenem Gurt.

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Der Zisterzienserweg

szlak cysterski Logo des Zisterzienserwegs

Einen gemeinsamen jahrhundertalten Schatz des geistlichen und kulturellen Erbes Europas verdanken wir dem Zisterzienserorden. 1990, im Jahr des 900. Geburtstags des Hl. Bernhard von Clairvaux (und aus dem Anlass des 900-jährigen Jubiläums der Ordensgründung im Jahre 1998), entschied der Europäische Rat über die Bildung des touristischen Wegs auf den Spuren der Zisterzienser im Rahmen des Programms der „Europäischer Kulturwege“. 

Eine der Abzweigungen führt aus Portugal über Frankreich, Deutschland nach Polen. Die Hauptidee hinter diesem Weg war die Verbindung der Völker und Länder Europas durch die Idee der Kultivierung und Vertiefung des Wissens über die Wurzeln unserer Kulturidentität. Die feierliche Berufung des Zisterzienserwegs in Polen fand im September 1990 in der Zisterzienserabtei in Kraków-Mogiła statt.
Den Anfang gaben kleine Wanderschleifen in Kleinpolen mit den Zentren in: Sulejów, Koprzywnica, Mogiła und Szczyrzyc; in Schlesien: Rudy, Krzeszów, Henryków, Kamieniec Ząbkowicki, Lubiąż und Trzebnica; in Großpolen: Paradyż, Zemsk – Bledzew, Łekno – Wągrowiec, Wieluń – Przemęcie, Owińsk und Ołobok und in Kujawien-Pommern: Bierzwnik, Kołbacz, Mironice, Bukowo Morskie, Oliwa, Pelplin und Byszew – Koronowo.
1993 hat die Kulturstiftung die polnische Route festgelegt und ein Logo des Zisterzienserwegs ausgearbeitet. 1993-2003 haben die lokalen Zisterziensergemeinden, gemeinnützige Vereine und Lokalbehörden durch Organisation von Jahrmärkten, Festspielen, Konzerte, Ausstellungen für das Unterfangen geworben. 1998 erfolgten in Polen die Feierlichkeiten des 900-jährigen Jubiläums der Gründung des Ordens in Europa.
2003 wurde der Koordinationsrat des Zisterzienserwegs am Vorsitzenden der Polnischen Zisterzienserkongregation ins Leben berufen. Ratsmitglieder wurden u. a. Prof. Dr. hab. Ewa Łużyniecka aus der Technischen Hochschule in Warschau, Dariusz Stoces aus der Stiftung Leubus und Stanisław Szmajdziński, Vorsitzender der Gemeinde Kamienna Góra.
2005 fand in Bierzwnik (Marienwalde) das Polnische Forum der Zisterziensergemeinden und der Besitzer der heutigen und ehemaligen Objekte der Zisterzienser statt und im selben Jahr tagte der Rat in Krzeszów (Grüssau). Die Tagungen erfolgen in regelmäßigen Abständen, die letzte fand 2008 in Pelplin statt.

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