Nowa Siedziba od 2013 r.

Die Freskomalerei im Gebäude der ehemaligen Zisterzienserpräbende in Jelenia Góra-Cieplice Zdrój

(Text Andrzej Kozieł)

                                                                
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Das Wappen der Warmbrunner Präpositur des Grüssauer Zisterzienserklosters (Malerei im Ostflügel des ehemaligen Klosters in Warmbrunn)

2011-2012 wurden in den Räumen der ehemaligen Pfründe der Grüssauer Zisterzienser in Warmbrunn komplexe Freskodekorationen aufgedeckt, die Ende des 17. Jh. entstanden sind. Die Warmbrunner Malereien wurden wahrscheinlich schon 1812, nach der Säkularisation der ehemaligen Zisterzienserpräpositur (1810), vollständig mit Kleisterfarbe übermalt und mit einer dünnen Putzschicht zugedeckt. Die späteren Forscher aus dem 19. und 20. Jh., die sich mit diesem Objekt befasst haben, ahnten nichts von der Existenz der verborgenen Freskodekoration. Zwar vor 1930 hat Günther Grundmann, der damalige Provinzialkonservator für Niederschlesien, nach dem er ein Teil des Putzes abgeschlagen hat, eine Freskomalerei auf der Trennwand des Raumes im Erdgeschoss im östlichen Flügel entdeckt (seit dieser Zeit war diese Malerei mit dem Chronogramm sichtbar), doch er las das Chronogramm unrichtig ab. Er nahm also an, dass der von dem Grüssauer Abt Bernhard Rosa initiierte barocke Umbau der Warmbrunner Propstei nach dem Brand 1671 und die Ausführung der Freskomalerei in den Jahren 1679-1684 erfolgte. Fragmente der Wandmalerei waren auch im nordöstlichen Winkel des Saals im ersten Stockwerk sichtbar, wo der Putz der Nordwand aufgrund des aus den Leitungen der Kurwäscherei (bis 2010) entweichenden Dampfes abgefallen ist. 

Anfang 2011, als die Bauarbeiten bei der Adaptation eines Gebäudeteils der ehemaligen Zisterzienserpräbende für die Zwecke des Naturkundemuseums begonnen haben, wurden andere großflächige Fragmente der Freskodekoration ans Licht gebracht. Es wurden stratigraphischen Untersuchungen angeordnet (durchgeführt von Agnieszka Witkowska aus Wrocław). Die Ergebnisse ließen keine Zweifel, dass in zahlreichen Räumen der ehemaligen Propstei unter dem Putz barocke Fresken versteckt sind, und zwar nicht nur mit einem monochromatischen oder ornamentalen Charakter, sonder auch solche mit großzügigen figuralen Szenen. Die stilistischen und ikonografischen Forschungen der Fresken, die Prof. Dr. hab. Andrzej Kozieł aus der Universität zu Wrocław durchgeführt hat, waren jedoch erst nach ihrer gänzlichen Enthüllung und komplexer Konservierung möglich, was die Krakauer Firma Ars Longa durchführte.

 

 

[Text in Vorbereitung]

Andrzej Kozieł, O nowo odkrytych malowidłach freskowych w budynku dawnego probostwa cystersów w Cieplicach Śląskich Zdroju, „Roczniki Sztuki Śląskiej", 21 (2012), S. 73-91

Erdgeschoss:

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1. Etage:

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 Dolny Śląsk - Malowidła w Jeleniej Górze /FULLHD

http://www.youtube.com/watch?v=kGW801JwXCM

Ein Film aus dem Jahre 2013.
Regie: Jan Wieczorek
Realisation: Krzysztof Fiedorowicz
 
 

Projekt: Virtuelles Museum der Barockfresken in Niederschlesien

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